Verfasst von: victimblood | 23. November 2009

The kaputt cam

bääääh – jetzt hab ich schon wieder länger nichts geschrieben

macht aber auch echt keine Freude, wenn man keine Bilder online stellen kann – meine Cam ist kaputt – und nun so ganz wirklich – dazwischen gings noch auf höchster zoomstufe (was mir wunderbare Bilder beschert hat) aber jetzt geht gar nix mehr – Null, nada, niente…

Aaaaber, nächste WE gehts wieder nach Auckland (nächster Job) und da werd ich mir dann ne neue Cam kaufen.

Die letzten zwei Wochenende ist jetzt aber auch nicht eeewig viel passiert um davon zu schreiben – also am ersten von den beiden bin ich an einem tag nach wanaka (da wo die puzzling world ist) gefahren – ein bisschen gewandert dort, an nem See vorbei (hiess Diamond Lake, schon der zweite der so heisst :D ) und die aussicht von nem berg genossen (der hat wirklich „rocky mountain“ geheißen) – auch wenn mich der wind fast runtergeweht hätte.

interessanter Gegenverkehr

interessanter Gegenverkehr

Diamond Lake

Diamond Lake

Aussicht auf (einen Teil von) Lake Wanaka

Aussicht auf (einen kleinen Teil von) Lake Wanaka

windiges Portrait (länger war mein Arm nicht, deswegen so groß)

windiges Portrait (länger war mein Arm nicht, deswegen so nah)

epic

epic

Lämmchen

Lämmchen

Am Samstag Abend war ich dann noch mit meinen zwei Flatmates auf ner Themenparty in nem Lokal in der Stadt. Thema: „Pimps and Porn Stars“ – dreimal dürfts raten was ich darstelle :D

Elisa, Max, Loren

Elisa, Max, Loren

Pimps and Porn Stars

Pimps and Porn Stars

dafür war der Sonntag dann auch etwas verschlafen… nicht wirklich viel gemacht da.

Unter der Woche war zwar später Arbeitsanfang aber dafür auch spätes aufhören die Devise. Dazwischen hab ich mal Rasengemäht (siehe Fotos – einfach geil, dieses Teil) und mit dem Motocross meiner Chefs ein bisschen umhergedüst…

wunderschönes Wetter zum Rasenmähen

wunderschönes Wetter zum Rasenmähen

Musik in meinen Ohren!

Musik in meinen Ohren!

Dieses Wochenende war ich am Samstag auch wieder aktiver – hab mir eine Kategorie eines Kurzfilm-festivals im Kino angeschaut – danach bin ich in „Skippers Canyon“ gefahren (keine Fotos :( ) – eine abenteuerliche einspurige Bergschotterstraße (mit Gegenverkehr und ohne Begrenzung) die zu Skippers Village führt. Einem ehemaligen Goldgräberdorf, das als erstes Dorf hier in der Gegend Strom hatte (noch vor Queenstown) – vorrangig um Maschinen für den Goldabbau (aus Quartz) anzutreiben – dort sind die Schule und ein Haus wieder restauriert worden, ziemlich interessant, hat mich ein bisschen ans Freilichtmuseum erinnert. Danach wieder nach Arrowtown, zum nächsten Filmblock des Kurzfilmfestivals „Show me Shorts“. Interessante Sachen dabei… — Am Sonntag wieder lazy – mit spätem Aufstehen – gemütlichem in-die-Stadt-spazierens und lesen auf der Wiese bei strahlend blauen Himmel :) – so lässt sichs leben :)

Generell wirds bei uns grad richtig Sommer – die Tage sind ewig lang und richtig warm – nur Glühwein gibts nicht :( – wobei der bei dem Wetter wahrscheinlich eh fehl am Platz wäre…

Verfasst von: victimblood | 8. November 2009

The big shoot

Und schon wieder ist einige Zeit seit dem letzten Update hier vergangen.

Wir hatten einen fetten (sehr langen und sehr großen) Shoot in Auckland und auf der Südinsel für (censored) in den letzten Tagen. 11 Shoot-Days innerhalb von 14 Tagen.

In Auckland (wieder Hilton – Zimmer war noch größer als letztes Mal…) hatten wir zuerst noch 2 Tage Pre-Produktion und dann 2 Shoot Tage. Ersterer war ein Studiofilmtag mit allem was „dazugehört“: jeweils ein riesiger Licht-, Grip- und Kameratruck. Zweiter Shoot Tag war an verschiedenen Locations in Auckland. In der früh drehten wir auch auf der Harbour Bridge und hatten am Motorway (Autobahn) einen „Rolling Block“ (man nehme dazu mind. 4 Traffic Trucks und platziere sie (langsam) fahrend auf jeder Spur der Autobahn) – schaut ziemlich geil aus wenn man in einem der Trucks sitzt :)

Auckland View

Auckland View

Harbour Bridge

Harbour Bridge

City of Sails

City of Sails

Motorway

Motorway

Für fast alle Tage des Shootings hatten wir auch den sogenannten „Ultimate Arm“ – man nehme dazu einen Camerakran mit einem MotionHead (ferngesteuerter Motoren die die Kamera schwenken und neigen) und platziere das Ganze auf einem Auto (in unserem Fall ein BMW X5) – den Kran und den MotionHead kann man dann aus dem Auto fernsteuern. Richtig geiles Teil! Für den Ultimate Arm wurden extra drei Leute aus Canada eingeflogen. Ein Technician, ein Operator und ein Precision Driver. Lustige Leute.

Ultimate Arm on Trailer

Ultimate Arm on Trailer

Ultimate Arm on Set

Ultimate Arm on Set

Auf der Südinsel sind wir, nach einem Tag in Queenstown, gleich nach Te Anau gefahren (die größte „Stadt“ im Fjordland – dort wo auch Doubtful Sound ist) und sind für 3 Shooting Tage dortgeblieben. Erster Tag war auf einem Airfield (mini Flughafen), in der früh etwas regnerisch aber es klarte dann gottseidank auf. Kalt blieb es trotzdem. Aber es ist eine wunderschöne Gegend dort und mit Morgen- oder Abendsonne ist das Ganze einfach nur mehr magisch.

Airfield

Airfield

Magic

Magic

What a view!

What a view!

What a shoot!

What a shoot!

Mein Chef hat den Klienten, Agentur und mich dann auch einmal nach Milford Sound mitgenommen (das am meisten besuchte Touristenziel in Neuseeland) – sozusagen der „kleine Bruder“ von Doubtful Sound.

Milford Sound (links der berühmte Mitre Peak)

Milford Sound (links der berühmte Mitre Peak)

Sheep

Sheep

Wer sieht den Kea?

Wer sieht den Kea?

Flüsschen

Flüsschen

Am nächsten Tag gings dann zurück nach Queenstown, wobei das auch ein Shoot Tag war, an dem wir ein paar Locations am weg zurück hatten. Helikoptershoot! Dabei wird ein MotionHead (siehe oben) an den Helikopter vorne dranmontiert. Nennt sich C-Stab. Dafür kam ein Operator aus Los Angeles. Meine Chefs haben mir dann noch nen Flug zurück nach Queenstown organisiert :) – yeah, erster Heli-Flug.

Lake Wakatipu again

Lake Wakatipu again

Heli am Boden

Heli am Boden

Heli in der Luft

Heli in der Luft

Ich im Heli

Ich im Heli

Aerial von Queenstown

Aerial von Queenstown

Nach einem „Down-Day“ in Queenstown. (Yay, Halloween-Fortgehen und Mountainbiken mit Chris (Ultimate Arm Technician) am nächsten Tag) drehten wir die nächsten beiden Tage in Locations um Queenstown (das futuristische ist übrigens der Showroom eines Weinguts) und fuhren am Ende des zweiten Tages nach Ranfurly (kleiner Ort mittem im nirgendwo) von wo wir am nächsten Tag zu unserer ersten Location starteten.Gleichmal ne Szene mit ca 300 Schafen.

Chris und ich beim biken

Chris und ich beim biken

Peregrine Vinery

Peregrine Vinery

>300 Sheep!

>300 Sheep!

mähääh

mähääh

Die letzten drei Tag drehten wir in Locations um Dunedin. Ein Tag wieder mit Helikopter und wir riggten die Kamera auch noch auf ein Bike drauf. Nochmals wunderschöne Gegend hier (von denen scheint es viel zu viel in Neuseeland zu geben) mit wunderschön ineinander fließenden Hügeln (ist das deutsch? egal, es heisst: rolling hills).

Kamera on bike

Kamera on bike

rolling hills mit schafen

rolling hills mit schafen

rolling hills mit zaun

rolling hills mit zaun

Insgesamt waren es dann 11 Tage frühes Aufstehen (frühester Treffpunkt war 5:25) und Making of drehen. War der einzige der mit einer Kamera am Set rumlaufen durfte. Ansonste war fotografieren verboten und wir hatten extra Security Leute am Set.

Und ich hab gelernt einen Film in ein Magazin einzulegen. Nach der Trockenübung dann auch gleich in der Dunkelkammer.

Insgesamt ein wahnsinnig guter Shoot. Viel gesehen, viel gelernt und sogar ein paar Kontakte geknüpft.

ohne Kommentar

ohne Kommentar

Favorit!

Favorit!

Verfasst von: victimblood | 16. Oktober 2009

The big city

Jetzt hab ich schon lang nix mehr geschrieben. War die letzten zwei Wochen auch nicht richtig viel los.

Wenn ichs mir recht überleg, ein bisschen was schon, war nur zu faul :D .

vorletztes WE war ich, nach den Wochenenden davor, ein bisschen faul und hab nicht wirklich viel gemacht. Am Samstag (oder war es Sonntag?) nachmittag bin ich nochmals nach Glenorchy gefahren und danach noch weiter nach Paradise (der Ort heisst wirklich so) wo es den wunderschönen „Diamond Lake“ gibt (wenn ich eine Luftansicht zur Händ hätte, wüsstets ihr warum). Danach bin ich die „no exit“-Schotterstraße noch ein bisschen weitergefahren, weils grad so schön war :) . Meine ersten Flußdurchquerungen mit dem Auto und ca, ne halbe Stunde später war ich noch immer im nirgendwo, und hab dann einfach umgedreht und bin zurückgefahren :D .

Diamond Lake

Diamond Lake

Österreich!

Österreich!

River Crossing!

River Crossing!

Die Woche wurde dann von Vorbereitungen für die bevorstehende Reise dominiert. Am Mittwoch verließ uns dann Brad nach San Francisco, wo er an einer Charity-Bike-Tour teilgenommen hat. Sein Rennrad hat sogar einen eigenen Koffer :D – hab leider die Fotos davon verloren…

Am Freitag sind dann Iris und ich nach Auckland geflogen. Der Flug dauerte nur 1:50h, und nachdem Check-in ins Hotel hab ich ein bisschen durch Auckland geschaut. Am Abend hab ich dann doch noch den Dominik per Skype erreicht und wir haben uns einfach mal so am anderen Ende der Welt getroffen. Ich glaub dieser Typ verfolgt mich ;) .

Die Woche war dann von Vorbereitungen für das kommende Projekt geprägt und am Abend hab ich mich dann meistens mim Dominik getroffen und ins Kino geschaut oder/und gegessen und Auckland unsicher gemacht. :) War fast nur auf der Queenstreet (der Haupt-Shoppingstraße). Der Alt-Neu Kontrast ist in manchen Bereichen sehr witzig. Und der Skytower trohnt über allem. Der Aufzug war uns mit $25 dann doch etwas zu teuer.

Old and New

Old and New

Skytower at Night

Skytower at Night

Skytower from the Bottom

Skytower from the Bottom

Hotel on the Wharf

Hotel on the Wharf

Auckland ist dann doch ein bisschen größer als Queenstown. Es ist die größte Stadt Neuseelands (aber nicht die Hauptstadt) und wird auch „City of Sails“ genannt, weil es eine der größten Schiff-pro-Kopf  Zahl hat. Der Kulturunterschied zu Queenstown ist auch rießig. In Auckland sieht man jede erdenkliche Art von (Jugend-)Kultur und auf der Queenstreet (jetzt nicht verwechseln mit Queenstown) trifft man die eigentümlichsten Menschen. Vom Gitarre-spielnden Rocker bis zur indischen Trommel- und Tanzgruppe. Aber man sieht halt kein einziges Stück Natur (z.b. nen Berg) in Auckland (es gibt schon Parks, so ist es nicht) und da hat dann wieder Queenstown seine Vorteile :) . Ist einfach total unterschiedlich das Leben in den zwei Städten. 1,300,000 gegen 10,000 Einwohner ist dann doch ein kleiner Unterschied ;) .

Die Woche ging dann insgesamt viel zu schnell vorbei und so war heute schon wieder Rückflug angesagt. In der Früh gab es noch eine schöne Überraschung (die eigentlich keine Überraschung war, da das Hotel einen ja darauf hingewiesen hat): direkt vor dem Hotel hat die „Star Princess“ angelegt. Ein Riesenschiff. Das Foto ist aus dem 4. Stock!

Schöne Aussicht!

Schöne Aussicht!

Vom vierten Stock aus!

Vom vierten Stock aus!

Zurück in Queenstown hab ich (nach „heimkommen“) noch ein bisschen die „Queenstown Gardens“ erkundet. Schöne Aussichten von dort.

Lake Wakatipu from Gardens

Lake Wakatipu from Gardens

Queenstown from Gardens

Queenstown from Gardens

Jetzt ist es schon wieder spät. Irgendwie regnets heute. Mal schaun obs mich freut fortzugehen.

Nächste Woche beginnt das Shooting und von DO bis MO bin ich wieder in Auckland.

Verfasst von: victimblood | 30. September 2009

The glacier

Übers Wochenende war ich mal wieder unterwegs :)

Diesmal gings in die entgegengesetzte Richtung – nämlich an die Westküste.

Am Samstag bin ich erst gegen Mittag mal losgefahren (irgendwer hat mich davor noch mit skypen aufgehalten … ). Dafür hatte ich wunderschön Sonne als ich zuerst über Cardrona nach Wanaka gefahren bin (wer erinnert sich?) und dann weiter zwischen Lake Hawea und Lake Wanaka entlang in Richtung Haast Pass. Der Haast Pass und die Stadt dahinter (Haast) sind nach einem Österreicher benannt (Julius Haast) der anscheinend der erste (oder zumindest einer der ersten) Europäer war der den Pass überschritten hatte. Zudem ist dass nun der wirklich niedrigste Pass über die Neuseeländischen Alpen (563m). Wer erinnert sich noch wo der zweitniedrigste war? :P

Auf der Straße durch das Gebirge gab es ein paar Stops an wichtigen Tourismus-ausleben-Punkten. Zuallererst bei den Blue Pools, weiter zum Haast Pass Lookout vorbei an den Fantail Falls bis schließlich zum Thunder Creek Fall. Der ist wirklich hoch.

Der Highway (Bundesstraße) wird immer wieder mal durch Brücken unterbrochen. So genannten „One Lane Bridges“ (Meint Einbahnbrücken) – sind ziemlich häufig hier:

ONE

ONE

LANE

LANE

BRIDGE

BRIDGE

Einbahn!

Einbahn!

Bin dann nach Haast weiter an der Uferstraße entlang zur Fox Glacier Village gefahren. Mit den ganzen Zwischenstopps warns dann doch an die 5 – 6 Stunden. Dort hab ich mir noch den Lake Matheson angeschaut (auch Mirrorlake genannt) – bin an dem Tag nicht zur „View of Views“ gegangen – war viel zu wolkig.

Am nächsten Tag gings ab auf den Gletscher. (Wers noch nicht gerafft hat: Glacier = Gletscher) Circa 6 Stunden Volltagestour :) . War super. Bis darauf dass die Kamera mittendrin einfach alle Fotos gelöscht hatte. Gottseidank mach ich ja regelmäßige Backups. Trotzdem sind die Fotos von der Hinfahrt und vom Anfang der Gletschertour flöten gegangen. Bzw in die ewigen Fotojagdgründe eingegangen. Hatte sogar ab da eine andere Karte genommen – aber auch alle Restor-Programme haben leider nichts geholfen…

Blue Tunnel

Blue Tunnel

Ins Tal fotografiert

Ins Tal fotografiert

Gletscher hinauf

Gletscher hinauf

Der kleine Punkt rechts in der Mitte ist übrigens ein Mensch (einer unserer Guides)

Touristenfoto, yeah!

Touristenfoto, yeah!

Im Loch

Im Loch

Misty Glacier

Misty Glacier

Terminal Face

Terminal Face

Wie ich um ca. 6 zurück im Dorf war hats mich auch nicht wirklich gefreut dann gleich zurückzufahren. Hab deswegen (wie bereits vorher ausgemacht) meine Chefs angerufen und mir den Montag auch noch freigenommen. :) Am Montag hab ich mir auch noch den Gletscher gleich daneben angeschaut (keine Tour aber zum Touristen-Lookout gegangen). Den Franz-Josef-Gletscher (dreimal dürfts raten nachwem der jetzt benannt ist ;) ). Franz Josef und Fox sind sogenannte Zwillingsgletscher, die bis zum Regenwald runterkommen. Da schmilzt dass Eis dann auch ziemlich schnell. Da sie aber schneller wachsen als schmelzen sind sie noch immer da :) (Wachstum ca. 1 Meter pro Tag!!).

Franz Josef Glacier

Franz Josef Glacier

Der Maori-Legende nach gab es das Mädchen Hinehukatere (Avalanche-girl = Lawinenmädchen) die es liebte in den Bergen zu klettern. Sie überredete ihren Liebhaber Tawe immer wieder sie zu begleiten (er war eher der bodenständige Typ). Eines Tages, wie es kommen musst, wurden Tawe von einer Lawine verschüttet. Mit gebrochenem Herzen setzte sich Hinehukatere und brach in Tränen aus. Sie weinte viele Tage lang und bat die Götter sie zu sich zu holen. Schlussendlich willigten die Götter ein und verwandelten sie zu Eis, wobei natürlich auch ihre Tränen zu Eis wurden. So entstanden die beiden Gletscher Fox und Franz Josef aus den Tränen des linken und des rechten Auges…

Den Lake Matheson hab ich auch nochmals besucht und mit etwas weniger Wolken auch noch ein paar Fotos gemacht (auch wenn anscheinend nicht die perfekte Tageszeit dafür war).

Misty Mountain

Misty Mountain

Was macht die Pflanze da oben?

Was macht die Pflanze da oben?

Schöner wars an dem Tag nicht

Schöner wars an dem Tag nicht

Auf dem Weg zurück hab ich mir noch den ein oder anderen Strand angeschaut und mich von Sandflys auffressen lassen (diese Biester). Viel hab ich aber nicht angeschaut, es hat mehr geregnet… Den Thunder Creek Fall hab ich mir nochmal gegeben (hab ja ein paar Fotos verloren) und um halb 7 war ich wieder zuhaus :)

Wolken über Strand

Wolken über Strand

Holz

Holz

Cliffs

Cliffs

Rocky Outcrops

Rocky Outcrops

Thunder Creek Falls

Thunder Creek Falls

Heute wieder arbeiten gewesen. Unsere neue Kamera ist angekommen. Nettes Spielzeug. Yihaa :)

Verfasst von: victimblood | 23. September 2009

The old edinburgh

Übers Wochenende war ich an der Ostküste. Genauer gesagt in Dunedin. Dunedin ist die Hauptstadt von Otago (sowas wie ein Bundesland, in dem auch Queenstown liegt) und wurde quasi von Schotten gegründet:

„Im Spätherbst 1848 erreichten die ersten 347 schottischen Siedler, [...] Ihr Ziel war die Gründung von New Edinburgh.“

Deswegen auch der Name, der Edinburgh bedeutet (Edinburgh ist die Hauptstadt von Schottland).

„Der Name Dunedin stellt die anglisierte Form des schottisch-gälischen Namens Dùn Èideann für Edinburgh dar und bedeutet Stadt auf dem Hügel.“

Bin am Freitag schon gegen Mittag losgefahren (Meine Chefs haben mir früher freigegeben :) ). Iris hat mir ein paar Tage vorher die Route noch genauestens erklärt und mir ein paar Geheimtipps gegeben.

An der ersten Abkürzung bin ich trotzdem anstandslos vorbeigerauscht, und mal erst draufgekommen wie ich schon in der nächsten Stadt war (die ich hätte umfahren können). Das Reisen hier ist trotzdem ziemlich angenehm: fast keine Autos auf der Straße, wunderschöne Landschaft und so schlecht sind die Straßen auch nicht ;) .

Gegen vier war ich dann in St. Bathans (eine Empfehlung von Iris) und hab mir den dortigen See angeschaut, den „Blue Lake“. Ins Pub bin ich dann doch nicht gegangen. Vier ist noch zu früh für ein Bier. Vor allem wenn man noch ein bisschen Auto fährt… Der Ort St Bathans liegt ein bisschen abseits der Landstraße, und so braust man dann gemütlich mit 100 Sachen ne halbe Stunde über die „Gravel Road“ (quasi Schotterstraße) hin, und dann wieder zurück. Im Rückspiegel kann man dabei seine schöne Staubwolke beobachten.  :P

Am Abend war ich dann in Dunedin. Gleich am Anfang der erste Kulturschock: in Dunedin gibt es Ampeln UND ne Autobahn (die ist zugegebenermaßen nicht sehr lang und zweispurig, aber sie ist vorhanden!). Nach längerer Zeit im eher provinzialischen (oder sollte ich sagen: fortschrittlichen) Queenstown glaubt man es gibt überall nur Kreisverkehre…

Nach dem ich den Schock überwunden hatte, quartierte ich mich im Backpacker gleich in der sog. „Innenstadt“ (die Innenstadt ist das „Octagon“ – zwei Straßenringe um einen Platz, und es ist alles wichtige hier zu finden) ein, mit dem treffenden Namen: „Central Backpacker“. Gesehen hab ich von dem Backpacker aber nicht wirklich viel…

Am nächsten Tag startete ich frisch und munter (nach ca. vier Stunden Schlaf) los. Es ging auf die „Otago Peninsula“, eine gleich an die Stadt anschließende Halbinsel, die voller Natur ist ;) – Albatrosse, Schafe, Robben, Schafe, Seelöwen, Schafe, Pinguine und etliches mehr machen sich hier den Platz streitig.

Bin viel der Halbinsel mit dem Auto abgefahren und auch zu zwei Stränden gewandert. Beim einen ganze 5 Minuten, aber beim anderen immerhin ne Dreiviertelstunde. Vorbei an den sog. „Pyramids“ – zwei Pyramidenähnliche Berge. Die meisten Tracks waren leider „Closed for lambing“ (Geschlossen weil die Schafe Kinder bekommen haben) so auch der empfohlene. Genossen hab ich es trotzdem. Den Wind der übers mehr weht. Und die Sonne. Und Barfuß im Sand.

Eine Pinguin-Tour hab ich auch noch gemacht (nachdem die Albatrosse erst ca. Ende Oktober und die Seelöwen Mitte November an Land kommen…). In einer Kolonie der seltenen gelbäugigen Pinguine. Man fühlte sich wie unter Teenagern wenn die Pflegerin einen über die verschiedenen Beziehungen aufklärte (die Pinguine ham hier sogar Namen!). Verflucht hab ich hier meine Kamera, dass sie nur über einen mickrigen 3x Zoom verfügt, der kaum merklich näher ist, während neben mir die Pflegerin mit ihrer neuen 20x Zoom Kamera hantierte! Nächste Anschaffung: eine Kamera :)

Am Samstag ging ich (wie auch am Freitag) noch fort und machte mich am Sonntag morgen auf einen empfohlenen Track zu gehen. Nur um dann dort zu  sehen, dass er „Closed for lambing“ war.

Begeistert fuhr ich zurück in die Stadt und brachte ein bisschen Sightseeing hinter mich. Der Bahnhof ist sehr schön. Und für Laura und Johanna hab ich noch die Cadbury World fotografiert ;)

Da Dunedin auch die steilste Straße der Welt beherberg, muss man sich die natürlich auch anschauen. Die ist wirklich ziemlich steil! Gottseidank gibt es oben angekommen auch einen Trinkbrunnen.

Gleich mal danach fuhr ich wieder zurück nach Hause – diesmal ohne den Abstecher nach St Bathans, und sogar die Abkürzung hab ich gefunden! (witzige Ortsnamen haben die Kiwis generell, Highlights auf der Strecke: „Becks“ und „Lauder“)

Jetzt bin ich wieder froh in Queenstown zu sein, wo es nur Kreisverkehre gibt :)

Verfasst von: victimblood | 16. September 2009

The bike

Die Tage werden länger und weniger kühl und man spürt dass es langsam Frühling wird. Ende September werden dann auch die Uhren umgestellt, was mich übernacht weitere 2 Stunden von zu Hause wegkatapultiert (das sie bei euch ja zurückgestellt werden).

Sonst ist nicht viel verändert. Das Übliche halt. Zum Beispiel Kühe auf der Straße ;)

muuuh

muuuh

Letztes Wochenende war nicht sonderlich aufregend und ich habs eher ruhig angehen lassen. Langes Ausschlafen am Samstag mit Späten Frühstück, eher spätes Mittagessen. Dann hab ich mich auch schon sehr sportlich in mein Auto gesetzt und bin an der Uferstraße entlang ca 45 min zum nächsten Ort (Glenorchy) gefahren. Nicht unbedingt weil der Ort so schön ist, sonder der Weg. Und es macht Spaß die Kurven schnell zu nehmen! :)

wetterstimmung

wetterstimmung

Tunnelblick ;)

Tunnelblick ;)

Am Abend hab ich mich dann -zurück in Queenstown- den Einheimischen (und auch vielen Touristen) angeschlossen und das Rugby-Spiel „All Blacks vs Springboks“ (Neuseeland vs Südafrika) in einer der Bars angeschaut. Am Ende haben die All Blacks leider knapp verloren. Nett wars trotzdem :)

Am Sonntag hab ich mir ein Mountainbike von einer Bekannten (besser gesagt von deren Mann) ausgeliehen und bin in einem nahen Mountainbike-Park ein bisschen Downhill gefahren. Komischerweise muss man dafür auch uphill. Dank dem netten Sonnenschein hab ich dabei geschwitzt wie blöde.

im Schweiße meines Angesichts

im Schweiße meines Angesichts

der See (Wakatipu)

der See (Wakatipu)

Von den paar Regentagen war tollerweise nur mehr der Matsch übrig – bin ein bisschen dreckig geworden… Das Bike auch … 1 Stunde putzen später war es wieder schön glänzend. :)

Das zweite Problem war: wie bekommt man ein riesengroßes Mountainbike in ein Auto bei dem man die Rücksitze nicht umlegen kann? Nach einiger herumprobierei (der Dachträger ist wirklich nur für Ski) hab ich einfach kurzerhand die Rückbank ausgbaut. Dann ging sich alles aus. So wunderbar, dass ich sogar noch ein Fenster offenlassen musste…

Rad vor Auto

Rad vor Auto

Finally!

Finally!

(Da wo das Loch ist, war übrigens die Rückbank)

Nächstes Mal denk ich dran und versuch das Ganze nochmal mit abgenommenem Vorderrad ;)

PS: Mein Making-Of ist fertiggeschnitten und ausgespielt. Meine Chefs sind zufrieden und ich auch :) . Wenn das Ganze abgesegnet ist, lad ich des wahrscheinlich auch auf Youtube hoch, und poste dann hier den link.

Verfasst von: victimblood | 9. September 2009

The date

Heute ist das beste Datum seit 10 Jahren: der 09.09.2009 – kurz: 9.9.9

Auf das die ganze Welt grün werde!

Rock on \m/

9er

9er

Gut Pfad!

pfadigruss
Verfasst von: victimblood | 9. September 2009

The fjord

Am Sonntag und Montag war ich auf einer Übernacht-Fahrt im Fjord „Doubtful Sound“.

Super geile Erfahrung. Ein Meer fehlt in Österreich eindeutig. Allein schon der Weg dorthin war super. Nur man muss wegen einer fehlenden Straße den viel längeren Weg außenrum nehmen. Also sinds 2 1/2 Stunden fahrt dorthin (von der Luftlinie her wär es viel kürzer). Dank Musik ging das trotzdem recht schnell vorbei. Auch trifft man auf den Straßen fast kein anderes Auto. Man könnte schon fast ausgestorben sagen.

Im Dorf Manapouri angekommen, war ich natürlich viel zu früh (hatte Verzörungen von Stau usw eingerechnet), und hab mich deswegen mit einem Sandwich gestärkt (in einem Café, dass in einer alten Kirche platziert ist). Von Manapouri aus hat man dann erstmal einen einstündigen Bootstrip über den „Lake Manapouri“ (auch schon wunderschön) zur Power Station (ein mehrheitlich unterirdisches Wasserkraftwerk – oberirdisch ist nur ein Steuerungsgebäude). Ab da fährt man mit einem Bus durch den Regenwald und über den Wilmot Pass (der zweitniedrigste Pass in NZ) zur Deep Cove. Dort steigt man auf das wirkliche Schiff um (nicht so klein – 70 Reisende und ca 7 Crewmitglieder – maximal, wir waren glücklicherweise nur 17 Reisende – wodurch ich auch zu einer Kabine für mich alleine „upgegradet“ wurde :) ) und fährt raus in den Fjord. Vorbei an den verschiedenen Fjordarmen, wolkenverhangenen Bergen und Wasserfällen. Die Berghänge sind voller Bäume, und wenn es mal wieder einen starken Wind oder ein Erdbeben (nicht unbedingt selten) gibt und ein Baum oben am Hang nachgibt, gibt es eine Kettenreaktion, eine sogenannte Baumlawine (Tree avalanche). Am späten Nachmittag gingen wir vor Anker und sind ins Kayak umgestiegen. Da ist man dann noch um ein ganzes Stück näher dran an der unberührten Natur des Fjords.

Am Sonntag hats den ganzen Tag geregnet dafür war es am Montag Sonne+wolkig. Doubtful Sound ist einer der nässesten Plätze der Erde (die messen den Regen nicht in Millimeter sondern in Metern) mit über 200 Regentagen pro Jahr. Regen bedeutet aber nicht unbedingt was schlechtes in einem Fjord. Überall Wasserfälle und die Wolken hängen wunderschön tief.

Am Montag ging es hinaus, bis zum offenen Meer, wo auf einer kleinen Insel eine Robbenkolonie lebt. Zurück durchs Fjord war alles fast noch schöner als am Vortag (falls des überhaupt möglich ist), und zu unserem Glück begleitete uns noch eine kleine Delphinfamilie für einige Zeit im Bugwasser. Dann noch den selben Weg zurück, ein paar letzte Fotos geschossen und ehe man sich versieht sitzt man wieder im Auto.

Mit dem Fjord war aber meine Nature-seeing Tour noch nicht vorbei, und ich machte mich ins nahegelegene Te Anau auf. Von dort ging es mit einem Boot über den See „Lake Te Anau“ (Der Part kommt mir von irgendwoher bekannt vor) zu einem Besucherzentrum. Von dem aus geht man in kleinen Gruppen (ca. 10) in eine Höhle. Ein sehr junge Höhle (nur 12.000 Jahre alt) die noch immer von dem Fluß ausgewaschen wird, der durch sie durchrauscht. Ziemlich laut wegen dem Fluss. Am Ende steigt man in ein kleines Boot um und fahrt in komplette Dunkelheit. Oder besser gesagt in einen Sternenhimmel. Es ist die sogenannte „Glowworm Grotto“ (des darf sich jetzt jeder selber übersetzen – aber beachten: Arachnocampa luminosa, nicht zu verwechseln mit den deutschen Glühwürmchen) in der sich hunderte dieser Glowworms befinden. Fast wie Sterne, nur näher und in 3D. Leider darf man in der Höhle keine Fotos machen (weil jeder Tourist auf Automatik natürlich den Blitz eingeschaltet hätte und damit die scheuen Glowworms verjagen würde). Trotzdem hab ich in den zwei Tag mal wieder die Schattenseite der digitalen Fotografie bemerkt. Sind am Ende nicht weniger als 711 Photos geworden, weil man durch die sich ständig verändernde Landschaft fast jede Sekunde ein Foto machen kann.

Um 7 war ich dann zuhause. Heute wieder arbeiten. Iris hat Kasnockn zum Mittagessen gemacht. :)

Verfasst von: victimblood | 5. September 2009

The skiing

Gestern und heut war ich Skifahren :) – Yeah

Gestern mit meinen Chefs und heute Twilight-Skifahren (1 – 21 Uhr). Skifahren in der Nacht is ne coole Sache. Meine Muskeln müssen sich aber erst wieder auf Skifahren einstellen. Heisst am gestern konnt auch kaum noch gehen oder Autofahren :P

N paar Unterschiede zu österreichischen Skigebieten gibt es auch: Die Sessellifte haben z.b. keine Fußstützen und beim Anstellen regiert nicht das Recht des Stärkeren wie bei uns, sonder es gibt geordnete Linien. Ganz neue Erfahrung. Blau ist bei den Kiwis auch „Intermediate“ und nicht „Beginner“. Dachte zuerst: Was, die haben nur einfache und schwere Pisten??

(für größere Ansicht auf die Bilder klicken)

Nebenbei hab ich auch noch das perfekte Snowboard für meine Pfadfindergruppe gesehen:

neunerboard

neunerboard

Morgen gehts Fjorde besichtigen.

Verfasst von: victimblood | 3. September 2009

The snow

JUHUU!!

Gestern hat es geschneit – und es is sogar was liegengeblieben. :D War fast wie zuhause. Wenn Winter wäre… :P

Schafe im Schnee schauen cool aus :) fast als hätten sie ihre Tarnkleidung angelegt.

schafe im schnee

schafe im schnee

tarnfarbe

tarnfarbe

flüssige sonne

flüssige sonne

Vom Haus aus hat man eine wunderschöne Aussicht auf das nahe Skigebiet. Genannt Coronet Peak. Gab eine lange Autoschlange neben der Straße, weil alle Schneeketten anlegen mussten. Morgen werd ich wahrscheinlich auch Skifahren gehen.

coronet peak

coronet peak

ca 4h später war das Ganze leider auch schon wieder weg. Schaut fast wie ne Fotomontage aus.

5h später

4h später

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